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Die Abhängigkeit von großen Technologiekonzernen wie Google, Meta und Microsoft durchzieht nahezu alle Bereiche der geschäftlichen und privaten Kommunikation – von Social Media über Messenger und Mail bis hin zu Suchmaschinen. In dieser Session erfährst du, welche konkreten Risiken diese Abhängigkeiten bergen und welche dezentralen Lösungen dir zur Verfügung stehen, um die Kontrolle über deine Kommunikation zurückzugewinnen.
Du verstehst, welche Abhängigkeiten von Big-Tech-Plattformen bei Kommunikation, Social Media und Suchmaschinen bestehen und welche Risiken sich daraus für Datenkontrolle und digitale Souveränität ergeben.
Du kennst alternative und dezentrale Kommunikationslösungen sowie souveräne E-Mail- und Collaboration-Plattformen.
Du lernst, wie du bestehende Abhängigkeiten von proprietären Plattformen kontinuierlich reduzierst und offene Standards gezielt für sichere Geschäftskommunikation einsetzt.
E-Mail bleibt als offener Standard der primäre Kanal für Geschäftskommunikation. Unser Experte stellt souveräne E-Mail- und Collaboration-Lösungen sowie unabhängige E-Mail-Clients vor, die volle Datenkontrolle ermöglichen. Darüber hinaus lernst du dezentrale Kommunikationsplattformen kennen. Auch alternative Suchmaschinen, die deine Daten nicht kommerziell verwerten, stehen auf der Agenda.
Der Wechsel von etablierten Plattformen gelingt allerdings nicht über Nacht. Du lernst praxisnahe Strategien kennen, um bestehende Abhängigkeiten kontinuierlich zu reduzieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Dabei geht unser Experte auch auf Lösungen ein, die im öffentlichen Sektor bereits gefördert und eingesetzt werden – etwa das ZenDiS-Projekt OpenDesk. So erhältst du einen realistischen Fahrplan, um deine Kommunikationsinfrastruktur Schritt für Schritt unabhängiger und souveräner zu gestalten.
Der Classroom richtet sich an Geschäftsleitungen, Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und IT-Sicherheitsbeauftragte, sowie Privatanwender, die ihre private und unternehmerische Selbstbestimmtheit und Wahlfreiheit im digitalen Raum realisieren und Ihre IT-Systemlandschaften proaktiv schützen möchten. Nach Abschluss aller Sessions bist du in der Lage systematisch zu prüfen und zu beurteilen, welche Abhängigkeiten und Risiken für dich bestehen und wie Lösungsansätze aussehen, mit denen du zu mehr digitaler Souveränität deiner IT-Systemlandschaft kommst und damit deine digitale Nachhaltigkeit verbesserst.
Grundsätzliches Verständnis von Digitalisierung, Sicherheit und Konfiguration. Fähigkeit der eigenständigen Recherche zu Anwendungen und Dienstleistern.
Abhängigkeiten von großen Plattformen wie Google, Meta und Microsoft bei Kommunikation und Social Media erkennen und bewerten
Alternative und dezentrale Social-Media-Lösungen wie Bluesky oder Mastodon
E-Mail als offener Standard und primärer Geschäftskommunikationsweg
Souveräne E-Mail- sowie Collaboration-Lösungen
Messenger-Alternativen im Hinblick auf Datenkontrolle und Unabhängigkeit, etwa Signal, Threema, Matrix, Rocket Chat und Element
PeerTube als dezentrale Videoplattform gegenüber YouTube
Risiken durch Nachrichtendienstgesetze und fehlende Plattformhaftung bei großen Anbietern
Öffentlich geförderte Lösungen wie das ZenDiS-Projekt OpenDesk als praxistaugliche Alternative
Alternative Suchmaschinen
Manuel „HonkHase“ Atug befasst sich beruflich und privat seit weit über 23 Jahren mit Themen, wie digitale Souveränität, Kritische Infrastrukturen, Cyberresilienz, defensive Cybersicherheitsstrategien, digitaler Katastrophenschutz und vielem mehr. Im Netz ist er als @HonkHase aktiv. Er ist Experte der European Research Executive Agency (EU REA) und wird regelmäßig für die Bundesregierung und die Bundesländer als Sachverständiger in Fragen der Cybersicherheit und dem Katastrophenschutz berufen.

