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Offene Standards und freie Software bieten Unternehmen Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern, mehr Transparenz und langfristige Kostenkontrolle. In dieser Session erfährst du, welche konkreten Open-Source-Alternativen es für gängige proprietäre Lösungen gibt. Von Office-Anwendungen und souveränen Browsern bis hin zu Austauschplattformen lernst du, wie du den Umstieg strategisch planst, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Du lernst die Vorteile von Open-Source-Lösungen und offenen Standards kennen und verstehst, warum sie eine lohnende Alternative zu proprietärer Software sind.
Du weißt, worauf du beim Einsatz von Open Source achten musst – von den notwendigen Voraussetzungen bis hin zu sinnvollen Investitionen.
Du kennst bewährte Strategien und Vorgehensweisen für einen schrittweisen Umstieg auf Open-Source-Lösungen.
Unser Experte erläutert zunächst, warum offene Standards und freie Schnittstellen eine zentrale Rolle bei der digitalen Souveränität spielen und weshalb viele dieser Lösungen als Open Source verfügbar sind. Dabei geht er auch auf eine häufige Fehleinschätzung ein: Obwohl Open-Source-Software keine Lizenzkosten verursacht, erfordert ihr professioneller Einsatz Investitionen, etwa in Schulung, Support und Wartung.
Beim Umstieg solltest du zudem schrittweise vorgehen: Lösungen zunächst testen, im Parallelbetrieb nutzen und erst dann vollständig umstellen. Du erhältst einen Überblick über konkrete Alternativen wie Linux als Betriebssystem, den App-Store F-Droid für Smartphones, Collabora, LibreOffice und OpenOffice als Office-Ersatz sowie XWiki für gemeinsame Dokumentation und Wissenssicherung. Abschließend widmet sich unser Experte dem Thema souveräne Browser und zeigt, welche Plug-ins zusätzlich gegen Tracking und Werbung helfen und deine Anonymität im Netz stärken.
Der Classroom richtet sich an Geschäftsleitungen, Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und IT-Sicherheitsbeauftragte, sowie Privatanwender, die ihre private und unternehmerische Selbstbestimmtheit und Wahlfreiheit im digitalen Raum realisieren und Ihre IT-Systemlandschaften proaktiv schützen möchten. Nach Abschluss aller Sessions bist du in der Lage systematisch zu prüfen und zu beurteilen, welche Abhängigkeiten und Risiken für dich bestehen und wie Lösungsansätze aussehen, mit denen du zu mehr digitaler Souveränität deiner IT-Systemlandschaft kommst und damit deine digitale Nachhaltigkeit verbesserst.
Grundsätzliches Verständnis von Digitalisierung, Sicherheit und Konfiguration. Fähigkeit der eigenständigen Recherche zu Anwendungen und Dienstleistern.
Vorteile offener Standards und freier Schnittstellen für den IT-Alltag
Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Open-Source-Lösungen
Sinnvolle Investitionen trotz kostenloser Lizenzen
Schrittweise Migrationsstrategie statt Big Bang
Linux als Betriebssystem sowie F-Droid als App-Store
Offene Alternativen für Office-Anwendungen und Dokumentation wie LibreOffice, Collabora und XWiki
Austauschplattformen wie Reddit, Discord und Mattermost als souveräne Kommunikationslösungen
Souveräne Browser und Plug-ins gegen Tracking und Werbung für mehr Anonymität
Manuel „HonkHase“ Atug befasst sich beruflich und privat seit weit über 23 Jahren mit Themen, wie digitale Souveränität, Kritische Infrastrukturen, Cyberresilienz, defensive Cybersicherheitsstrategien, digitaler Katastrophenschutz und vielem mehr. Im Netz ist er als @HonkHase aktiv. Er ist Experte der European Research Executive Agency (EU REA) und wird regelmäßig für die Bundesregierung und die Bundesländer als Sachverständiger in Fragen der Cybersicherheit und dem Katastrophenschutz berufen.

