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Lerne für nachhaltige Sicherheitspraktiken eine Informationssicherheitskultur aus gemeinsamen Werten, Überzeugungen und Einstellungen zu entwickeln.
Du verstehst zentrale Einflussfaktoren einer Sicherheitskultur, etwa Führung, Organisation und menschliches Verhalten.
Du entwickelst ein strukturiertes Vorgehen zum Aufbau einer Informationssicherheitskultur.
Du leitest praxisnahe Maßnahmen zur Förderung sicherheitsbewussten Verhaltens im Unternehmen ab.
Eine nachhaltige Informationssicherheit in Unternehmen lässt sich nicht allein durch technische Maßnahmen gewährleisten. Entscheidend ist vielmehr eine gelebte Informationssicherheitskultur, die sich im täglichen Verhalten der Mitarbeitenden widerspiegelt. Diese Kultur beeinflusst maßgeblich, wie Verantwortliche Entscheidungen treffen, Risiken wahrnehmen und in welchem Maß Sicherheitsmaßnahmen im Arbeitsalltag umgesetzt werden.
Der Aufbau einer solchen Kultur beginnt auf der Führungsebene. Führungskräfte geben die strategische Richtung vor, formulieren klare Erwartungen und schaffen organisatorische Rahmenbedingungen. Auf diese Weise ist sicheres Verhalten ein selbstverständlicher Bestandteil der täglichen Arbeit.
Auf Grundlage wissenschaftlicher Modelle zur Sicherheitskultur sowie praxisorientierter Ansätze aus der Industrie zeigt diese Session schrittweise, wie Unternehmen eine Informationssicherheitskultur aufbauen und kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei stellen unsere Experten konkrete Methoden vor, mit denen KMU den kulturellen Wandel systematisch gestalten und langfristig verankern.
Der Classroom richtet sich an Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die sich mit den Anforderungen der NIS-2-Richtlinie vertraut machen möchten. In kompakter Form vermittelt er die wichtigsten Grundlagen, Pflichten und Handlungsschritte zur Umsetzung von NIS-2 im Unternehmen. Ziel ist es, Verantwortliche dabei zu unterstützen, Cybersicherheit strategisch zu verstehen und gesetzliche Anforderungen zielgerichtet umzusetzen.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind vor allem Interesse am Thema sowie ein technisches Grundverständnis. Wichtig ist außerdem der Mut, Fragen zu stellen und Unklarheiten offen anzusprechen, denn genau daraus entsteht der größte Lerngewinn. Eine gewisse Neugier oder Begeisterung für das Thema IT-Sicherheit sind hilfreich, aber keine Pflicht – sie entwickeln sich oft ganz von selbst.
Einführung in die Informationssicherheitskultur
Einflussfaktoren einer Informationssicherheitskultur
Wandel und Weiterentwicklung einer Informationssicherheitskultur
Praktische Umsetzung im Unternehmen
Verena Zengerle ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, insbesondere Theorie und Didaktik beruflicher Bildung, an der Universität Hohenheim tätig. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die didaktische Gestaltung und Evaluation von IT-Sicherheitskompetenzen, vornehmlich im Rahmen des Projekts „KMU.kompetent.sicher.“. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Informationssicherheitskultur und dem Einfluss von Führungskräfteverhalten auf die organisationale Sicherheit.

